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Ausstrahlung vom 31.10.2016 im Ersten/ARD: Faktor Menschlichkeit

Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Gehetzt, ständig unter Druck – oder kreativ und selbstverantwortlich?

„Im Grunde genommen, geht es mir darum, dass meine Mitarbeiter glücklich sind. Ich weiß, dass ich allein keinen Mitarbeiter glücklich machen kann. Aber als Unternehmer kann ich Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass die Mitarbeiter finden, was sie glücklicher macht.”



Hotelier Bodo Janssen aus Kühlungsborn hat, wie viele andere Selbstständige, bereits heute erkannt, dass die Manager-Methode der Generation „Zuckerbrot & Peitsche” ausgedient hat und dass man seine Belegschaft anders motivieren kann ohne sie dabei zu instrumentalisieren.



Auf dem Weg dahin nutzt auch er die Dynamik der Herausforderung durch sportliche Aktivitäten, die jedem Mitarbeiter mehr Zutrauen für die eigenen noch schlummernden Kräfte oder besondere Stärken verschafft. So dass sich manche Anstrengung durch eine kontinuierliche, mentale Konditionierung abschaltet oder die Mitarbeiter anfangen, sich kreativ in die Unternehmensabläufe einzubringen.

ARBEIT / WEITER / DENKEN

Im wiedervereinigten Deutschland haben wir mit rund 43 Mio Erwerbstätigen ein Rekordniveau. Lag der Anteil der Erwerbstätigen in Dienstleistungssektor in den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg bei etwa einem Drittel, so beträgt er heute drei Viertel.



Viele Dienstleistungen sind Teil komplexer Wertschöpfungsnetze, so dass von einer industriellen Dienstleistungsgesellschaft gesprochen werden muss. An Bedeutung gewonnen haben allerdings auch Service-Jobs, oft mit einem hohen Anteil an Niedriglohnbeschäftigung und geringer gesellschaftlicher Respektabilität. So haben beispielsweise Paketsendungen, ausgelöst durch den Onlinehandel, in den letzten 15 Jahren um 75% zugelegt.

Die "Kompetenzrevolution" ist bereits seit einiger Zeit im Gange und zeigt sich unter anderem in höheren Bildungsabschlüssen. Beschäftigte können mehr und fordern mehr Beteiligung und Selbstbestimmung ein, auch wenn dies zuweilen mit den betrieblichen Wirklichkeiten im Konflikt steht. Auch der Anteil an erwerbstätigen Frauen ist gestiegen. Von einer Gleichstellung der Geschlechter sind wir nach Auswertungen hinsichtlich Entlohnung, Arbeitszeit und Alterssicherung dennoch weit entfernt.



Auf der einen Seiten fordern ArbeitnehmerInnen mehr Flexibilität zur Umsetzung ihrer privaten Interessen, andererseits erfordern manche Arbeitsstrukturen mehr Flexibilität von den Beschäftigten  – die nicht immer mehr Freiheit sondern oft auch mehr Druck bedeuten. Leistungsverdichtung und Entgrenzung gehen einher mit der Zunahme psychischer Belastungen und Auswirkungen.



Ein Blick auf die subjektiven Bewertungen zeigt, warum das aktuell hohe Beschäftigungsniveau nicht zwangsläufig mit hoher gesellschaftlicher Zufriedenheit einhergeht. Eine Tätigkeit gilt als human, wenn sie die Gesundheit insgesamt, das Wohlbefinden sowie die Leistungsfähigkeit nicht beeinträchtigt, der Qualifikation des Beschäftigten entspricht und Kompetenzen erlaubt. 



Ergänzend zu den "objektiven" Daten müssen wir immer wieder danach fragen, wie ArbeitnehmerInnen ihre individuelle Arbeitssituation und Arbeitswelt erfahren und bewerten. 



(Quelle: ARBEIT WEITER DENKEN Werkheft 2 – Wie wir arbeiten (wollen)  – 
Herausgeber Bundesministerium für Arbeit und Soziales)


Mit dem FitnessMobil schaffen Sie Klarheit über die Wahrnehmung und Zufriedenheit Ihrer MitarbeiterInnen.

Zukunftstrend "Achtsamkeit"

Längst hält der Trendbegriff auch Einzug in die Arbeitswelt. Titel wie "Stressbewältigung durch Achtsamkeit im beruflichen Alltag" sind nur einer von vielen Buch- oder CD-Titeln, mit denen Arbeitende angeleitet werden, ihre Aufmerksamkeit gezielter zu steuern, Stress zu reduzieren um erfolgreicher zu arbeiten.


Achtsamkeit hat es ebenso auf die Titelseiten großer Magazine geschafft: "Mindfulness" als Titel des Time Magazine, ganze Zeitschriften widmen sich dem Thema (Happinezz, Flow), es gibt Mindful-Apps, -Buchreihen und -Studios sowie den „Praxiskurs Achtsamkeit für Manager“. In vielen großen Unternehmen verdrängen derzeit Achtsamkeits-Trainer die McKinsey-Horden. 


Trends, die in großen Unternehmen Karriere machen, landen zwangsläufig auch im Mittelstand. Und mindestens in den Anforderungen, die von Konzernen an die mittelständischen Unternehmen gestellt werden.



Tageszeitungen berichten von zwangsverordneten Mail-Pausen oder Mindfulness-Programmen für die Mitarbeiter von Pharmakonzernen oder ähnlichen Programmen für Mitarbeiter bei Software-Riesen. 




Arbeit wird zukünftig selbstbestimmter. MitarbeiterInnen entscheiden sensibler denn je, wie lange, wo und unter welchen Umständen sie arbeiten wollen. Sie sind es, die Anforderungen an die Familienplanung in den Arbeitsalltag als Wünsche oder gar Forderungen an den Arbeitgeber stellen. 



Und das ist richtig so. Denn wir alle haben den Anspruch, ein glückliches und selbstbestimmtes Leben führen zu wollen. Wir gehören zu den ersten Generationen, die klassenübergreifend ohne gesellschaftlichen Druck, ungehemmt-selbstbestimmend den eigenen Alltag und den der Kollegen konstruktiv gestalten können. 



Gleichwohl sind wir in einer sich rasant beschleunigenden Arbeitswelt rund um die Uhr einer Atmosphäre permanenter Geschäftigkeit ausgesetzt. Während eine immer größere Flut an Informationen über uns hereinbricht, sollen zugleich immer mehr Dinge in noch kürzerer Zeit erledigt werden. 


"Achtsamkeit auf uns und unseren Körper schafft die Grundvoraussetzung für eine gesunde und gleichwohl konstruktiv-produktive Selbstachtung, in der Leistung ein Wunsch wird."

(Quelle: Einleitung aus dem Zukunftsreport 2016. Matthias Horx / Innovation Gap (12/2015)

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Gesundheit und Prävention für die Zukunft der Arbeit

Gesundheit ist ein kostbares Gut, denn Sie beeinflusst das individuelle und gesellschaftliche Wohlbefinden ebenso stark wie Leistungsfähigkeit, Produktivität und Wachstum.



Mit betrieblicher Prävention wird der Erhalt der Vitalität, Kreativität und Arbeitsfähigkeit der Menschen in einer Arbeitswelt gesichert, die durch dynamische und vernetzte Arbeitsformen im demographischen Wandel geprägt ist. 



Es geht darum, Gesundheit als Ressource in der Arbeitswelt aufzubauen und möglichst lange zu erhalten, um die Arbeits- und Innovationsfähigkeit von Beschäftigten und Unternehmen zu stärken.
Die Verbindung von Gesundheit und Arbeit und die Integration von gesundheitsförderlichen Präventionsmaßnahmen sowie neue, an der demographischen Entwicklung und der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben orientierte Präventionskonzepte werden daher einen zukünftigen Schwerpunkt bilden.



Eine wichtige Voraussetzung für dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen liegt darin, Gesundheit und Gesundheitskompetenz, Beschäftigungsfähigkeit, Vitalität und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhalten und zu fördern sowie deren Fähigkeit, eigenverantwortlich zu handeln, zu stärken. 



Die Arbeit der Zukunft soll das Leben für alle verbessern, was gelingen kann, wenn die technischen/organisatorischen Innovationen von sozialen Innovationen begelitet werden. Dabei entstehen Räume für unternehmerische wie persönliche Freiheiten, die zugleich wirtschaftlich, sozial und nachhaltig sind.



Die betriebliche Prävention hat das Ziel, Gesundheit als Ressource in der Arbeitswelt aufzubauen und möglichst lange zu erhalten, um die Arbeits- und Innovationsfähigkeit von Beschäftigtem und Unternehmen zu stärken.



Soziale Integration braucht dauerhafte Interaktion und vertrauen, das bei häufiger Veränderung leicht verloren gehen kann. Individuell und im Team alternsgerecht in flexiblen Arbeitsstrukturen zu arbeiten, erfordert innovative Arbeitsformen, gerade in neuen Technologiefeldern und -branchen. Hier sind Gestaltungspotenziale und Präventionsbedarfe zu ermitteln. 



Zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten werden im Kontext des demographischen und technischen Wandels Maßnahmen zur Gestaltung eines gesunden Arbeitsraumes zunehmend wichtig (z.B. Visualisierungsqualität, kreativitätsförderliches Ambiente). 



Relevante Möglichkeiten werden durch neuartige Kollaborationsformen und -medien aufgezeigt, die eine Zusammenarbeit auch losgelöst von zeitlicher und räumlicher Nähe ermöglichen und für die Arbeitsgestaltung zu erkunden sind.



Eine frühzeitige Einbindung arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse in Planungsprozesse und Softwareentwicklung ist hierfür ein grundlegender Erfolgsfaktor. Zusätzlich zur Praxis ist die Integration der arbeitspsychologischen, medizinischen wie auch soziologischen Erkenntnisse erforderlich. Mit dem Gesamtkonzept ist sicherzustellen, dass neue Techniken den Ansprüchen der Anwender auf Gesundheit gerecht werden.



Quelle: "Zukunft der Arbeit – Innovationen für die Arbeit von morgen" 
Herausgeber Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat Forschung für Produktion, Dienstleistung und Arbeit  |  53170 Bonn

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